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 Der Vorstand wünscht allen Mitgliedern,
Freunden und Partnern einen guten Rutsch ins neue Jahr!!!

Tennis ist ein Sport mit vielen Regeln, die zu verstehen so manchem Anfänger zunächst ein bisschen Mühe machen. Dabei ist es eigentlich gar nicht schwierig. Haben Sie auch schon einmal darüber nachgedacht, den Tennisschläger zu schwingen und vielleicht nicht ein Profi, aber doch ein begeisterter Freizeitspieler im Tennis zu werden? Dann sollten Sie sich einen guten Trainer suchen, der ihnen nicht nur das Spielen, sondern auch die Regeln geduldig und ohne Zeitdruck vermittelt.
Wie bei anderen Sportarten auch, gilt beim Tennis ebenfalls der Grundsatz des learning by doing.

Offizielle Tennisregeln des DTB

Wir helfen Ihnen gern beim Einstieg in den Tennissport.
Erfahrene Tennistrainer und Spieler stehen Ihnen für die ersten Schritte zur Seite.
Ihr Ansprechpartner TC Berlin-Oberspree, Tennis Berlin, Dittmar Vonau, Kontakt oder Tel. 0170 / 75 40 723

 

Tennis

TennisSo geht es im Einzel zu: Sie stehen also in adretter neuer Tenniskleidung auf dem Spielfeld, halten ihren neuen Schläger in der Hand und harren der Dinge, die da kommen. Nein, ganz so einfach geht es im Tennis natürlich nicht. Zunächst müssen Sie sich darüber klar sein, welches Ziel eigentlich im Tennis verfolgt wird.

Sie wollen gewinnen und zwar die so genannten Sätze. Dafür müssen Sie im Tennis den Ball so im gegnerischen Feld platzieren, dass ihr Kontrahent ihn nicht mehr erwischt und damit nicht an Sie zurückspielen kann. Erschwerend für Sie kommt allerdings hinzu, dass im Tennis der Ball nur einmal auf dem Boden aufkommen darf.
Gleichzeitig muss er im Tennis so zielgerichtet getroffen und zurückgeschlagen werden, dass er mit Ihrem Schlag in bestimmten festgelegten Begrenzungslinien des gegnerischen Feldes aufkommt. Gelingt Ihnen dies nicht, so hat Ihr Gegner gepunktet.

 

Ein ganz wichtiger Schlag im Tennis ist der Aufschlag. Er steht im Tennis am Anfang eines jeden Spiels, egal ob Einzel oder Doppel. Der aufschlagende Spieler - in diesem Fall Sie - muss mit seinem Ball ein relativ kleines Rechteck des gegnerischen Spielfeldes, im Tennis auch Aufschlagfeld genannt, treffen. Da jeder im Tennis einmal Pech haben kann, hat der Aufschlagende im Tennis zwei Versuche, um das Aufschlagfeld zu treffen.


Gelingt es Ihnen nicht mit einem Ihrer Aufschläge den Ball im Feld zu platzieren, punktet die gegnerische Seite.
Da Tennis ein genauer Sport ist, wird Ihr zweifacher Fehler auch Doppelfehler genannt. Damit der Erschwernisse aber noch nicht genug. Es reicht im Tennis nicht aus allein das Aufschlagfeld zu treffen, Sie dürfen auch keinen so genannten Netzroller beim Aufschlag verursachen. Damit ist ein Ball gemeint, der die Netzkante des Netzes, das im Tennis die beiden Seiten des Platzes voneinander abgrenzt, berührt.
Passiert Ihnen dies, so müssen Sie Ihren Aufschlag wiederholen. Wenn Sie diese doch gar nicht so schwierigen Regeln im Tennis beherzigen, steht einem interessanten Match doch eigentlich nichts mehr im Wege, oder ? Stellt sich nur noch die Frage, wie tut man im Tennis die Punkte zählen, um am Ende den Sieger und den Verlierer zu kennen.

 

 

Tennis ist ein Laufsport, der von seinen Spielern hohe Einsatzfreude, Ausdauer und Reaktionsschnelligkeit abverlangt.
Deshalb kann ein Match, wie das Tennisspiel von Insidern auch genannt wird, schon eine Kräfte zehrende Angelegenheit werden.


Grundsätzlich besteht im Tennis ein Match aus mehreren Sätzen. Diese werden wiederum in mehrere Spiele unterteilt. Gewonnen ist so ein einzelner Satz im Tennis dann, wenn Sie oder Ihr Gegner sechs oder sieben solcher Spiele gewonnen hat.

 

 

Wann aber haben Sie nun ein solches Spiel im Tennis gewonnen? Sie oder Ihr Gegner haben wechselnd das Aufschlagrecht. Die Punkte werden im Tennis in den Schritten 0, 15, 30, 40 vergeben. Sie haben dann gewonnen, wenn Sie bereits 40 Punkte erzielt hatten und dann noch einmal punkten. Steht es aber im Tennis 40:40, in Fachkreisen auch Einstand genannt, dann können Sie dieses Spiel im Tennis nur mit zwei Punkten Vorsprung für sich entscheiden.


Punkten Sie also beim Stand 40:40 im Tennis einmal, denn sagt der Schiedsrichter ‚Vorteil auf'. Gelingt Ihnen noch ein weiterer Punkt, dann haben Sie dieses Spiel gewonnen. Um das gesamte Match zu gewinnen, werden im Tennis meistens zwei Gewinnsätze gespielt, so haben Sie beispielsweise bei einem Spielstand von 6:4 Ihren Gegner überlegen geschlagen.
Tennis ist eine abwechslungsreiche Sportart und fordert seine Spieler sportlich in vielfacher Hinsicht

 

Tennis ist eine Ballsportart, in der zwei Parteien gegeneinander antreten. Dies sind entweder zwei Spieler ("Einzel") oder vier Spieler ("Doppel"). Das Tennisspiel kann unter freiem Himmel oder in der Halle stattfinden. Ein Spezialfall des Doppels ist das "Mixed", bei dem die Zweierteams jeweils aus einem männlichen und einem weiblichen Spieler bestehen.

 Das Tennisspielfeld


Die Gegner stehen sich auf einem Spielfeld gegenüber, das durch ein Netz mittig getrennt wird. Das Netz ist in der Mitte 3 Fuß (= 0,914 m) hoch, es ragt an beiden Seiten mindestens 3 Fuß über das Spielfeld hinaus und muss dort eine Höhe von 3,5 Fuß (= 1,07 m) haben. Die Parteien versuchen, den Ball mit einem Tennisschläger so in das andere Feld zu spielen, dass er vom Gegner nicht mehr regulär in das eigene Feld zurückgespielt werden kann. Der Ball muss gleichförmig, nahtlos und weiß oder gelb sein, er muss eine Masse zwischen 56,7 und 58,5 Gramm haben, der Durchmesser muss zwischen 6,35 und 6,67 cm liegen und er muss zwischen 134,62 cm und 147,32 cm abprallen, wenn er aus 254 cm Höhe auf eine waagrechte, harte, ebene Fläche fallen gelassen wird.

Der Belag des Tennisspielfeldes kann variieren: Es gibt Sand-, Rasen-, Kunstrasen-, Teppich-, Kunststoffgranulat- und Hartplätze.

Das Tennisspielfeld ist rechteckig und hat im Ganzen eine Länge von 78 Fuß (= 23,77 m), die Breite für das Einzel ist 27 Fuß (= 8,23 m), für das Doppel 36 Fuß (= 10,97 m). Der erste Ball eines Ballwechsels ("Aufschlag"; engl. "Service") muss alternierend von einer Hälfte der Grundlinie diagonal ohne Netzberührung in eines der Aufschlagfelder im gegnerischen Feld gespielt werden. Der aufschlagende Spieler hat für einen regelgerechten Aufschlag zwei Versuche. Wenn der Ball das Netz berührt, dann aber in das geltende Aufschlagfeld fällt, darf der Aufschläger seinen Versuch wiederholen. Die Aufschlagfelder werden durch die sogenannten T-Linien abgegrenzt, beginnen unmittelbar am Netz und sind jeweils 21 Fuß (= 6,40 m) lang und 13,5 Fuß (= 4,115 m) breit.

Das Spielfeld wird durch die sogenannten Grundlinien (parallel zum Netz) und Seitenlinien (orthogonal zum Netz) begrenzt. Alle Linien sind Bestandteil des Spielfeldes. Berührt der Ball eine der geltenden Linien, ist er also nicht im 'Aus'.

Begriffe des Tennisspiels

Im professionellen Tennis werden auf Verlangen des zweifelnden Spielers seit Kurzem vereinzelt Videobeweise ("Hawk-eye") zur Kontrolle von Linien- und Schiedsrichterentscheidungen angewendet.
Der Tennisball muss beim Rückschlag ("Return") des Aufschlages im geltenden Aufschlagfeld einmal aufkommen. Auch im Verlauf des weiteren Ballwechsels darf er vor einem Schlag im jeweils eigenen Spielfeld einmal aufkommen, kann aber auch aus der Luft ("Volley") gespielt werden.

Das komplette Tennisspiel (auch "Match" genannt) ist in Sätze ("Sets") unterteilt und diese bestehen wiederum aus mehreren Spielen (meist wird hier zur Vermeidung der Mehrdeutigkeit des deutschen Wortes "Spiel" das englische Wort "Games" verwendet). Eine Partei gewinnt dann den Satz, wenn sie sechs oder sieben Games gewonnen hat, wobei folgendes erfüllt sein muss:

  • die führende Partei hat mindestens zwei Games Vorsprung;
  • Beim Spielstand von 6:6 wird der Satz durch ein besonderes Game - den "Tie-Break" - entschieden. Der Gewinner des Tie-Breaks gewinnt den Satz mit 7:6.

Punktezählung im Spiel

Während eines normalen Spiels (Games) hat einer der Spieler durchgehend das Aufschlagrecht. Die Zählweise innerhalb eines Spiels beginnt mit 0:0, die folgenden Punkte werden jeweils 15 - 30 - 40 hochgezählt. Gewonnen ist das Game, wenn eine Partei mit 40 Punkten einen weiteren Punkt erzielt.
Beim Stand von 40:40 - auch Einstand ("deuce") genannt - wird folgendermaßen verfahren: Da ein Spiel mit zwei Punkten Vorsprung gewonnen werden muss, hat der Spieler, der nach dem Einstand den nächsten Punkt gewinnt, "Vorteil" ("Advantage"). Auf Vorteil folgt beim Gewinn des nächsten Ballwechsels das Ende (und der Gewinn) des Games, bei einem Verlust des Ballwechsel wird erneut bei Einstand fortgefahren.

Beim Tie-Break zählt anders als beim normalen Tennisspiels ein Ballwechsel als ein Punkt, begonnen wird ebenfalls bei 0:0. Gewonnen hat die Partei, die zuerst mindestens 7 Punkte bei 2 Punkten Vorsprung erreicht hat. Das Aufschlagrecht wechselt nach dem ersten Punkt und danach nach jedem zweiten Punkt, also immer bei einer ungeraden Anzahl gespielter Ballwechsel.